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Warum Motorradansprüche anders sind

Schadensersatzansprüche bei Motorradunfällen stellen besondere Herausforderungen dar, die spezielles Wissen und Erfahrung erfordern.

Wenn Sie in einen Motorradunfall verwickelt waren, unterscheidet sich Ihr Schadensersatzanspruch grundlegend von einem normalen Schadensersatzanspruch bei einem Autounfall. Versicherungsgesellschaften behandeln Motorradfahrer anders – und nicht zu Ihren Gunsten. Das Verständnis dieser Unterschiede ist für den Schutz Ihres Rechts auf eine angemessene Entschädigung von entscheidender Bedeutung.

Motorradfahrer stehen von Anfang an vor einem harten Kampf. Die öffentliche Wahrnehmung und die Voreingenommenheit der Versicherungsgesellschaften wirken sich oft negativ auf Sie aus, unabhängig von den tatsächlichen Umständen Ihres Unfalls. Deshalb ist eine erfahrene Vertretung nicht nur hilfreich, sondern unerlässlich.

Herausforderungen für Motorradfahrer bei der Versicherung

Versicherungsunternehmen wenden spezielle Taktiken gegen Motorradschäden an. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Voreingenommenheit der Versicherungsgesellschaft

Versicherungssachverständige gehen oft davon aus, dass Motorradfahrer schuld sind oder rücksichtslos gefahren sind. Sie nutzen öffentliche Stereotypen über Motorradfahrer aus, um Ihre Abrechnung zu minimieren. Wir kennen diese Taktiken und kontern sie mit Beweisen.

Schwere der Verletzungen

Motorradfahrern fehlt der Schutz eines geschlossenen Fahrzeugs, wodurch die Verletzungen tendenziell schwerwiegender sind. Dies sollte eine höhere Entschädigung bedeuten, doch Versicherer versuchen oft, das Gegenteil zu argumentieren. Wir stellen sicher, dass die Schwere der Verletzung in Ihrem Anspruch angemessen berücksichtigt wird.

Sichtbarkeitsargumente

Versicherungen werfen Motorradfahrern häufig vor, dass sie „schwer zu erkennen“ seien. Tatsächlich sind Autofahrer gesetzlich verpflichtet, auf alle Fahrzeuge auf der Straße zu achten. Wir bauen Fälle, die die Verantwortung dorthin bringen, wo sie hingehört.

Streitigkeiten über Spurspaltung

In Staaten, in denen das Aufteilen von Fahrspuren legal ist oder in einer Grauzone existiert, versuchen Versicherer möglicherweise, es gegen Sie auszunutzen. Wir verstehen die Nuancen der motorradspezifischen Verkehrsregeln und wissen, wie diese sich auf Ihren Anspruch auswirken.

Schützen Sie Ihren Anspruch nach einem Motorradunfall

Rufen Sie 911 an und lassen Sie einen Polizeibericht einreichen
Dokumentieren Sie die Szene – Fotos aller Fahrzeuge, Straßenbedingungen, Ihres Fahrrads und Ihrer Ausrüstung
Bewahren Sie Ihren Helm und Ihre Reitausrüstung auf (reparieren oder entsorgen Sie sie nicht)
Erhalten Sie Kontaktinformationen für Zeugen
Suchen Sie einen Arzt auf, auch wenn die Verletzungen geringfügig erscheinen
Geben Sie keine aufgezeichneten Abrechnungen an die Versicherung des anderen Fahrers weiter
Kontaktieren Sie uns, bevor Sie mit einem Versicherungssachverständigen sprechen

Important: Schadensersatzansprüche bei Motorradunfällen sind zeitkritisch. Beweise können schnell verschwinden und Versicherungsunternehmen beginnen sofort mit der Ausarbeitung ihres Falles. Kontaktieren Sie uns so schnell wie möglich nach Ihrem Unfall, um die besten Chancen auf einen erfolgreichen Anspruch zu haben.

Häufig gestellte Fragen zu Schadensersatzansprüchen bei Motorradunfällen

Helmgesetze und ihre Auswirkungen auf Ansprüche variieren je nach Staat. In einigen Bundesstaaten kann das Nichttragen eines Helms Ihre Entschädigung nach den Vorschriften für vergleichende Fahrlässigkeit mindern, während es in anderen möglicherweise keine Auswirkung auf Ihren Anspruch hat. Selbst in Staaten mit allgemein gültigen Helmgesetzen entfällt Ihr Anspruch nicht, wenn Sie keinen Helm tragen, sondern möglicherweise nur den Schadensersatz, den Sie bei Kopfverletzungen erstatten können. Im Rahmen Ihrer Fallprüfung bewerten wir die spezifischen Gesetze in Ihrem Bundesstaat.
Dies ist eine der häufigsten Verteidigungsmaßnahmen bei Motorradunfällen und selten eine gültige Entschuldigung. Autofahrer sind gesetzlich verpflichtet, auf ihre Umgebung zu achten, auch auf Motorräder. „Ich habe das Motorrad nicht gesehen“ ist ein Eingeständnis von Fahrlässigkeit, keine Verteidigung. Wir verwenden Beweise zur Unfallrekonstruktion, Zeugenaussagen und Aufnahmen von Verkehrskameras, sofern verfügbar, um festzustellen, ob der Fahrer schuld war.
Versicherungsgesellschaften nutzen oft die Anti-Motorrad-Voreingenommenheit aus und gehen davon aus, dass Motorradfahrer von Natur aus rücksichtslos sind. Sie versuchen möglicherweise, Ihnen die Schuld zuzuschieben, unabhängig von den tatsächlichen Fakten. Sie wissen auch, dass Motorradverletzungen tendenziell schwerwiegender und teurer sind, und sind daher motiviert, die Auszahlungen zu minimieren. Eine erfahrene Vertretung verhindert, dass Versicherer diese Taktiken erfolgreich gegen Sie anwenden.
Zu den wichtigsten Beweisen gehören: Fotos des Tatorts und aller beteiligten Fahrzeuge, Ihr Helm und Ihre Fahrerausrüstung (bewahren Sie diese unverändert auf), der Polizeibericht, Kontaktinformationen von Zeugen, Ihre Krankenakten und sämtliche Aufnahmen von Dashcams oder Verkehrskameras. Bei Bedarf arbeiten wir auch mit Unfallrekonstruktionsexperten zusammen. Je früher Sie uns kontaktieren, desto eher können wir mit der Sicherung kritischer Beweise beginnen.

In einen Motorradunfall verwickelt?

Lassen Sie nicht zu, dass Versicherungsunternehmen die Anti-Motorrad-Voreingenommenheit ausnutzen. Erhalten Sie eine kostenlose Fallprüfung von Spezialisten, die sich mit Motorradschäden auskennen.

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